Licht und Schatten

Von Licht und Schatten berichtete der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Sievert als er in der Klausurtagung seiner Fraktion den Entwurf für den Haushalsplan 2012 vorstellte. Positiv sei, so Sievert, dass die Investitionen in die Sporthalle durch die Sportpauschale, die anteilige Schulpauschale und Investitionszuschüsse zum großen Teil gedeckt seien. Damit steht dem geplanten Baubeginn Ende März diesen Jahres von finanzieller Seite nichts entgegen. Nach den Planungen sollen die Bauarbeiten zum Ende der Herbstferien abgeschlossen sein. Positiv sei auch, dass die Schulden seit 2002 um fast 2 Millionen Euro verringert werden konnten. Dennoch sei weiterhin ein strikter Sparkurs erforderlich, schließlich belaufe sich das Defizit bei den laufenden Erträgen und Aufwendungen nach dem Haushaltsplan immer noch auf etwa 1,5 Millionen Euro. Eine gute Portion Hoffnung setzt der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Schmitter dabei auf die begleitende Unterstützung durch den Stärkungspakt Stadtfinanzen des Landes Nordrhein-Westfalen.
Klärungsbedarf sieht die Metelener SPD noch bei den Investitionen in Ersatzbeschaffungen im Bauhof von 250 Tausend Euro. Bei diesen Anschaffungen, so Jürgen Pohlmann, sollte auch die von der Metelener SPD immer wieder eingeforderte interkommunale Zusammenarbeit geprüft werden.
Als Erfolg der gemeinsamen Arbeit von Vertretern der Landwirte der Verwaltung und der Politik bewertete Andreas Sievert den Start in die Sanierung der Wirtschaftswege. „Von Gemeindeseite sind für diese Maßnahmen 30.000 Euro eingestellt. Mit einem Eigenanteil von im Schnitt 70 % leisten die Grundeigentümer hier einen erheblichen Beitrag“, so Sievert.
Als Investition in die Zukunft sah Wolfgang Ransmann auch die Pläne für den Sportpark Süd: „Durch den vorgesehenen Kunstrasenplatz haben wir eine dauerhafte Lösung, die wesentlich nachhaltiger ist, als die Plätze an der Ochtruper Straße und an der Walkenmühle immer wieder kurzfristig instand zu setzen.“
Gute Nachrichten hatte Ransmann zudem vom Bürgerbus zu vermelden. „Wir werden bei der Anschaffung mit den Landeszuschüssen auskommen. Bei den laufenden Kosten bemühen wir uns derzeit um Sponsoren, um auch hier die finanzielle Belastung der Gemeinde gering zu halten“, so der Fahrdienstleiter des Bürgerbusvereins.
Einfordern wird die Metelener SPD ab sofort jährliche Bautenzustandsberichte der gemeindeeigenen Gebäude. Ulrich Klisa, Mitglied des Bauausschusses, fordert hier mehr Transparenz: „Wir wollen hier langfristiger planen können und uns nicht von Gebäude zu Gebäude und Jahr zu Jahr entlanghangeln.“